{"id":703,"date":"2019-10-01T08:06:52","date_gmt":"2019-10-01T08:06:52","guid":{"rendered":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/?page_id=703"},"modified":"2019-10-01T08:06:52","modified_gmt":"2019-10-01T08:06:52","slug":"discours-2014","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/discours-2014","title":{"rendered":"Reden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die<br \/>\n Rede von Herr Burgermeister Gregor HIPP<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-705 alignleft\" src=\"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2013-GH.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Sehr geehrter Herr Kollege Pons, lieber Claude, meine sehr geehrte Damen und Herren B\u00fcrgermeisterstellvertreter und Gemeinder\u00e4te aus Montlh\u00e9ry und Stetten, liebe Mitglieder unserer beiden Partnerschaftsaussch\u00fcsse, liebe Freunde aus Montlh\u00e9ry, es waren unsere Vorg\u00e4nger, die Herren Maurice Picard und Horst Lupfer, die im September 1978 erste Kontakte zwischen Montlh\u00e9ry und Stetten gekn\u00fcpft haben.<\/p>\n<p>Und weil die beiden B\u00fcrgermeister von Anfang an gut miteinander konnten und gemeinsam einen Beitrag f\u00fcr die V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung leisten wollten, haben Sie Beziehungen von Menschen aus Montlh\u00e9ry und Stetten am kalten Markt erm\u00f6glicht und so den Startschuss f\u00fcr eine Partnerschaft gegeben. Offiziell wurde diese am 29. Mai in Stetten und am 12. September 1982 in Montlh\u00e9ry ins Leben ge-rufen. Seither sind 32 Jahre vergangen. Und aus Partnern sind Freunde geworden. \u00dcber eine St\u00e4d-tepartnerschaft kann man wohl kaum etwas Sch\u00f6neres sagen. Mit meinen Gemeinder\u00e4ten, unserem Partnerschaftsausschuss und verschiedenen Vertretern von Institutionen und Vereinen freue ich mich deshalb sehr, dass wir an diesem Wochenende in Mon-tlh\u00e9ry Gast sein d\u00fcrfen. Gerne \u00fcberbringe ich die herzlichsten Gr\u00fc\u00dfe der ganzen Stettener B\u00fcrger-schaft.<\/p>\n<p>Liebe Freunde,<\/p>\n<p>30 Jahre St\u00e4dtepartnerschaft sind es allemal wert, doppelt gefeiert zu werden. Nach unserem Fest in Stetten sind wir gerne gekommen, um auch hier auf unsere Freundschaft anzusto\u00dfen. Wenn wir dies heute mit etwas Verz\u00f6gerung tun, so liegt zwischen unseren beiden Feierlichkeiten der 50. Jahrestag der Unterzeichnung des \u00c9lys\u00e9e-Vertrags. Dieses Abkommen hat die Freundschaft zwischen unseren beiden L\u00e4ndern begr\u00fcndet und eine \u00fcberaus gute Entwicklung eingeleitet. Dieser Vertrag kam zustande, weil nach den verheerenden Kriegen die Menschen in beiden L\u00e4n-dern Auss\u00f6hnung und Verst\u00e4ndigung wollten und weil sich Charles de Gaulle und Konrad Adenauer die Hand reichten. Es entstand eine so intensive Partnerschaft, dass Frankreich und Deutschland zum Motor der europ\u00e4ischen Einigung wurden. Anl\u00e4sslich der Verleihung des Karlspreises an unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, stellte Pr\u00e4si-dent Nicolas Sarkozy im Jahre 2008 in einem Res\u00fcmee fest: \u201eDeutschland und Frankreich\u201c, ich zi-tiere, \u201esind heute Freunde, Freunde f\u00fcr immer.\u201c Wenn wir diese Freundschaft heute feiern und die gemeinsame Zeit von Montlh\u00e9ry und Stetten Re-vue passieren lassen, so k\u00f6nnen wir feststellen, dass den verstorbenen B\u00fcrgermeistern Maurice Picard und Horst Lupfer und den damaligen Vorsitzenden der Partnerschaftsaussch\u00fcsse Christian Serradji und Manfred Hensel eine tragf\u00e4hige Br\u00fccke zwischen Montlh\u00e9ry und Stetten gelungen ist, die \u00fcber eine Distanz von 700 km Menschen aus Montlh\u00e9ry und Stetten zusammen gebracht hat. Den ebenfalls verstorbenen B\u00fcrgermeistern Michel Spiral und Lucien Pornin und auch meinem heu-tigen Kollegen, Dir lieber Claude, haben wir es zu verdanken, dass die Statik dieses Bauwerks nie schwach wurde, sondern noch zus\u00e4tzlich St\u00fctzen erhielt. Dies war die Voraussetzung daf\u00fcr, dass unsere Partnerschaftsaussch\u00fcsse in den vergangenen 30 Jahren mit vielen Menschen diese Br\u00fccke miteinander gehen konnten. Die heutige Feierstunde ist ein sch\u00f6ner Anlass, allen Akteuren unserer Partnerschaft Dank zu sagen.<\/p>\n<p>Herzlichen Dank lieber Claude und lieber G\u00e9rard f\u00fcr Eure Freundschaft und Euer Engagement, herzlichen Dank lieber Jo\u00ebl Braquet und Erwin Graf und allen Mitgliedern unserer Partnerschafts-aussch\u00fcsse f\u00fcr die Organisation und Durchf\u00fchrung von Begegnungen zwischen Montlh\u00e9ry und Stet-ten und herzlichen Dank an alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus Montlh\u00e9ry und Stetten, die sich f\u00fcr die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland eingesetzt haben. Ein ganz besonderer Dank aber auch f\u00fcr die Gastfreundschaft, die wir an diesem Wochenende er-leben d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Liebe Freundinnen und Freunde, unsere beiden Gemeinden haben den Weg zueinander gefunden und eine funktionierende St\u00e4dte-partnerschaft aufgebaut. Das vermochten wir, weil es in Montlh\u00e9ry und Stetten Menschen gab und gibt, die den Worten der Partnerschaftsurkunde Taten folgen lie\u00dfen und sie bis heute mit Leben erf\u00fcllen. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir unsere Partnerschaft so erfolgreich wie bisher weiter f\u00fchren und unsere Zusammenarbeit vielleicht noch vertiefen werden. In diesem Sinne w\u00fcnsche ich uns nun eine sch\u00f6ne Jubil\u00e4umsfeier sowie viele weitere sch\u00f6ne und spannende Begegnungen. Es lebe Montlh\u00e9ry und Stetten! Es lebe Frankreich und Deutschland!<\/p>\n<p><strong>Die<br \/>\n Rede von Herr B\u00fcrgermeister Claude PONS<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-704 alignleft\" src=\"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2013-CP.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>In Frankreich haben wir einen Brauch, und ich glaube zu wissen, dass er in Deutschland identisch ist. Wir haben f\u00fcr jedes Ehejahr eine eigene Bezeichnung und was glauben Sie, wie wird eine 30j\u00e4hrige Ehe bezeichnet? <em>Die Perlenhochzeit<\/em>! Und das ist genau das Wort f\u00fcr unsere Partnerschaft. Auch unsere \u00abPerle\u00bb hat nichts von ihrem Glanz verloren! Ich m\u00f6chte Ihnen aber gleich versichern, dass unsere Reden nicht sehr lange dauern werden.<\/p>\n<p>Lassen Sie uns mit einem kleinen R\u00fcckblick in die Vergangenheit beginnen. Es begann im Jahr 1977, Maurice PICARD, damals B\u00fcrgermeister von Montlh\u00e9ry, wurde von der \u00f6rtlichen Realschule \u00abPaul Fort\u00bb angesprochen, welche ein Defizit in ihrem Deutschunterricht sah. Das war die Gelegenheit, den Wortlaut des deutsch-franz\u00f6sischen Freundschaftsvertrages von 1963 in die Tat umzusetzen. Dieser \u00abElyseevertrag\u00bb, wie er genannt wird, wurde beschlossen, um die Auss\u00f6hnung zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland zu besiegeln. Um seine Entscheidung umzusetzen und um eine passende deutsche Stadt zu finden, kontaktierte Maurice PICARD den \u00abEurop\u00e4ischen Rat der Gemeinden\u00bb. Nach kurzer Zeit fiel die Wahl auf die Gemeinde Stetten am kalten Markt.<\/p>\n<p>Nach einem ersten Besuch durch Mitglieder des Stettener Gemeinderats in Montlh\u00e9ry am 16. September 1978, besuchte im Folgejahr 1979, anl\u00e4sslich des Tomatenfestes, eine offizielle Delegation aus Stetten am kalten Markt, angef\u00fchrt von ihrem damaligen B\u00fcrgermeister Horst Lupfer, Montlh\u00e9ry, um einen \u00ab\u00a0Freundschaftsvertrag\u00a0\u00bb zusammen mit unsererm leider verstorbenen und gesch\u00e4tzten B\u00fcrgermeister Maurice PICARD zu unterzeichnen. Zum Pfingstfest 1980 besuchte dann eine Delegation aus Montlh\u00e9ry mit Maurice PICARD an der Spitze, Stetten. Anlass war die Einweihung des Platzes von Montlh\u00e9ry vor der Allemannenhalle, um hier einen Stein, welcher aus dem Turm von Montlh\u00e9ry entnommen wurde, aufzustellen. Im selben Jahr noch, kam eine Delegation aus Stetten zum Tomatenfest nach Montlh\u00e9ry. Mit Hilfe der franz\u00f6sischen Armee wurde ein 7 Tonnen schwerer Kalkstein aus dem Truppen\u00fcbungsplatz Stetten nach Montlhery transportiert. Dieser Stein ruht von nun an am Ortseingang von Montlh\u00e9ry, dieser Platz wurde am 8. November 2008 offiziell eingeweiht und \u00abPlatz von Stetten\u00bb genannt. Nur 4 Jahre nach den ersten Begegnungen, wurde 1982 die Partnerschaft zwischen Stetten und Montlh\u00e9ry, unter der Schirmherrschaft des \u00abVereins der Europ\u00e4ischen Gemeinden\u00bb unterzeichnet. Der offizielle Akt, wurde am 30. Mai in Stetten und am 12 September in Montlhery besiegelt. Tja, 1982 war auch die Fu\u00dfballweltmeisterschaft in Sevilla, wo im Halbfinale Deutschland gegen Frankreich spielte. Nach Verl\u00e4ngerung und Elfmeterschie\u00dfen entschied Deutschland dieses Spiel f\u00fcr sich. 1986 Fu\u00dfballweltmeisterschaft in Mexiko! Wie k\u00f6nnte es auch anders sein, Frankreich verliert das Halbfinale 2 zu 0. Wieder gegen unsere deutschen Freunde. Und in diesem Jahr in Brasilien noch einmal. Im Viertelfinale spielt Frankreich gegen Deutschland und wird mit 1 zu 0 von der deutschen Mannschaft vom Platz geputzt.<\/p>\n<p>Das erinnert mich an ein Zitat, das interesannter Weise von einem englischen Fu\u00dfballspieler stammt, n\u00e4mlich Gary Lineker: <em>\u00abFu\u00dfball ist ein einfaches Spiel: 22 M\u00e4nner jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen die Deutschen.\u00bb\u00a0<\/em>Daf\u00fcr liegen <strong>wir<\/strong> in einem anderen Bereich vorn!. In diesem Bereich f\u00fchrt Frankreich mit 4 zu 0. Oder genauer gesagt, im Bereich des Staatsdefizits hat Frankreich 4 % Schulden, gegen\u00fcber 0 % in Deutschland\u2026.aber das ist eine andere Geschichte&#8230;.. Gut, kehren wir zur\u00fcck zu unseren \u00abSch\u00e4fchen\u00bb oder besser zu unseren B\u00f6cken wenn ich das sagen darf. Kehren wir zur\u00fcck zu unserem Thema. Im Jahr 1989 wurde in Montlh\u00e9ry das Partnerschafts-Komitee ins Leben gerufen, mit dem Ziel die Austausche auf kultureller, schulischer, famili\u00e4rer und sportlicher Ebene zwischen unseren beiden St\u00e4dten zu organisieren. Und die Beispiele dieser Austausche im kulturellen und sportlichen Bereich zwischen unseren beiden Gemeiden sind zahlreich: Sch\u00fcler, welche in Gastfamilien aufgenommen wurden, Begegnungen zwischen unseren beiden Musikschulen, Verleihung von Auszeichnungen, Gedenkfeiern zur 1200Jahrfeier von Stetten und 1000 Jahrfeier von Montlh\u00e9ry, die Teilnahme an der Stettener Fastnacht und an unserem Tomatenfest sowie die Treffen der Fahrradfahrer und der Motorradclubs. Im letzten Monat noch, verlie\u00df ein Team unseres Fahrradvereins Montlh\u00e9ry, um nach Stetten zu fahren. Eine Entfernung, die mehr als 620 Kilometer betr\u00e4gt. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad der Strecke nicht unbedingt der ersten Kategorie bei der Tour-de-France entspricht, bedeutet dies dennoch eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Leistung die es hervorzuheben gilt. Im Jahr 2002 bat Michel Spiral, der damalige B\u00fcrgermeister, G\u00e9rard Nivet, den Vorsitz \u00fcber das Partnerschaftskomitee zu \u00fcbernehmen. Im Mai 2008, anl\u00e4sslich unserer Wahl, wurde G\u00e9rard Nivet, den hier alle kennen, stellvertretender B\u00fcrgermeister und war verantwortlich f\u00fcr die Belange der Vereine, des Sports, der Freizeit und gemeindeeigener Veranstaltungen in Montlhery. G\u00e9rard, welcher neben anderen F\u00e4higkeiten auch das Talent besitzt deutsch zu sprechen, kam auf mich zu, mit der Idee einen Partnerschaftsverein zu schaffen. Dieser Verein wurde im Oktober 2008 gegr\u00fcndet und Michel Qu\u00e9ant wurde der erste Pr\u00e4sident. Heute ist Joel Braquet der sehr umtriebige Vorsitzende des Partnerschaftsvereins. Wie Sie selbst feststellen k\u00f6nnen, sind wir nach 30 respektive nach 32 Jahren im Jahr 2014, nicht inaktiv geworden. Aber wir m\u00fcssen best\u00e4ndig an unserer Mission arbeiten, um unsere Freundschaft fortdauern zu lassen. Heute in diesen schwierigen, von \u00f6konomischen Zuf\u00e4lligkeiten gebeutelten Zeiten, wo wir von Konflikten am Rande und au\u00dferhalb Europas bedroht sind, m\u00fcssen wir mehr und mehr f\u00fcreinander einstehen. Wir m\u00fcssen uns einsetzen f\u00fcr den Frieden, den Fortschritt und den Wohlstand in unserer Europ\u00e4ischen Union und ich m\u00f6chte hier an den Wahlspruch unseres verehrten Maurice PICARD erinnern, welcher immer sagte: <em>\u00abGemeinsam und mit mutigem Herzen sind wir unseres Gl\u00fcckes Schmied.\u00bb <\/em><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte, am Schluss, meinen Dank aussprechen an all jene, welche an dem Werk der Partnerschaft gearbeitet haben und noch immer arbeiten und die diese Arbeit seit den letzten 32 Jahren mit Leben erf\u00fcllen. Ich denke an unseren ehemaligen von uns gegangenen B\u00fcrgermeister Michel Spiral, der die Arbeit von Maurice Picard, Andr\u00e9 Jouanen, Claude Bonin und Christian Serradje fortzuf\u00fchren wusste. Ich bedanke mich auch bei Joel Braquet, Isabelle Lopez, Vivianne Brianne, Nicole Da Costa, Sylviane Gauchet, Nicole Lopez, Michel Brianne, Annick Braquet und G\u00e9rard Nivet, welche heute die Verbindungen im Partnerschaftsverein halten und zusammen mit ihren Kollegen von Stetten, aus dieser Partnerschaft ein Unternehmen des Miteinanders schaffen, aktiv und in die Zukunft gerichtet.<\/p>\n<p>Herzlichen Dank f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p><strong>Die<br \/>\n Rede die beiden Vorsitzender<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-706 alignleft\" src=\"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2013-JB-EG.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Anl\u00e4sslich der Feierlichkeiten 2012 in Stetten haben wir, Joel und ich eine gemeinsame Rede auf Deutsch und Franz\u00f6sisch vorgetragen. Die Idee kam uns w\u00e4hrend der Vorbereitung zum damaligen Jubil\u00e4um. Wir wollten damit zeigen, dass die beiden unterschiedlichen Sprachen kein Hindernis sind, dass sie mit etwas gutem Willen und etwas M\u00fche leicht \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen. Auch wir, die Vorsitzenden der Partnerschaftsaussch\u00fcsse begr\u00fc\u00dfen unsere G\u00e4ste aus Stetten und Montlh\u00e9ry zu diesem Festakt, anl\u00e4sslich des 30 j\u00e4hrigen Bestehens der Partnerschaft recht herzlich. Wir haben im Laufe der Zeit aus den einzelnen F\u00e4den am Anfang der Partnerschaft ein Netz im Geiste der Freundschaft zwischen unseren Gemeinden gewoben. Wir haben voneinander gelernt, den jeweils anderen zu respektieren und zu sch\u00e4tzen, und so begehen wir heute in Br\u00fcderlichkeit und in Freundschaft diese Feierlichkeiten.<\/p>\n<p>In diesem von Offenheit gepr\u00e4gtem Geist, im st\u00e4ndigem Dialog und gegenseitiger Neugierde entwickelten sich zwischen gegenseitige Verwurzelungen, welche uns heute verbinden. Wir m\u00f6chten auch jenen Denken, die diesen Austausch gew\u00fcnscht und begonnen haben Wir denken hier an die ehemaligen B\u00fcrgermeister unserer Gemeinden, Maurice PICARD und Horst LUPFER, die den Weg der Partnerschaft zwischen unseren Gemeinden bereitet haben und im Jahr 1982 die erste Partnerschaftsurkunde welche unsere Freundschaft begr\u00fcndet hat, unterzeichnet. Wir sind heute dankbar, dass beide damals die Partnerschaft ger\u00fcndet haben. Wir m\u00f6chten auch den nachfolgenden B\u00fcrgermeisten, Gemeinder\u00e4ten, Vertreter der Vereine und den Vorg\u00e4ngern in den Partnerschaftsaussch\u00fcssen, die vieles getan haben um die gegenseitige Freundschaft zu vertiefen und unsere Partnerschaft mit Leben zu erf\u00fcllen. W\u00e4hrend dieser ganzen Jahre haben sie sich mit gro\u00dfem Engagement die partnerschaftlichen Austausche zwischen den Einwohnern unserer Gemeinden gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Dank der Vers\u00f6hnung und dem Friedenswillen zwischen unseren beiden L\u00e4ndern, die von der Generation auf den Weg gebracht wurde, die den Krieg noch pers\u00f6nlich erlebt hatten. Daraus er\u00f6ffnet sich f\u00fcr uns ein neuer europ\u00e4ischer Traum, der Traum vom europ\u00e4ischen B\u00fcrger, den wir f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Generationen vordenken und bauen m\u00fcssen. Dieser 30. Geburtstag soll kein Endpunkt sein, im Gegenteil, er soll Motivation sein, neue Beziehungen zu schaffen, welche zu Freundschaften werden. Wir wissen beide, in welche Richtung wir die Partnerschaft entwickeln m\u00f6chten und wir haben dar\u00fcber auch die gleichen Vorstellungen. Die weitere Entwicklung unserer Partnerschaft war in den letzten Jahren nicht einfach, aber wir stellen uns gerne den k\u00fcnftigen Herausforderungen. Deshalb freut es uns auch sehr, dass heute viele Stadtr\u00e4te von Montlh\u00e9ry und Gemeinder\u00e4te von Stetten die M\u00f6glichkeit haben, sich gegenseitig kennen zu lernen und sich auszutauschen. Und so hoffen wir beide, dass sich die Partner hoffentlich eine neue Dynamik erf\u00e4hrt. Uns ist es ein Anliegen weitere Kontakte zwischen den Vereinen, Gruppierungen und Instituten, \u00fcber Sport und Kultur und andere Themen zu kn\u00fcpfen, um gemeinsame Begegnungen zu organisieren. Wir w\u00fcrden ersten Begegnungen gerne mit vorbereiten und dann auch in konkreten Projekten begleiten. Hierbei m\u00f6chten wir besonders Begegnungen mit der Jugend in den Vordergrund stellen, da sie auch unsere Zukunft sind. Sie k\u00f6nnen hierbei mit der vollen Unterst\u00fctzung der Partnerschaftsmitglieder rechnen, sprechen sie uns einfach an. Zum Schluss, w\u00fcnschen wir, mein Freund Joel und ich in diesem Sinne den Feierlichkeiten zum 30-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Partnerschaft noch einen guten Verlauf und schlie\u00dfen unsere Rede mit einem Zitat von Antoine de Saint-Exup\u00e9ry.<\/p>\n<p>Zitat: <em>Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern m\u00f6glich machen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Die Rede von Herr Burgermeister Gregor HIPP<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-705 alignleft\" src=\"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2013-GH.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Sehr geehrter Herr Koll&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/703"}],"collection":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=703"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/703\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":707,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/703\/revisions\/707"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}