{"id":733,"date":"2019-10-01T12:00:28","date_gmt":"2019-10-01T12:00:28","guid":{"rendered":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/?page_id=733"},"modified":"2019-10-01T12:00:28","modified_gmt":"2019-10-01T12:00:28","slug":"discours-2012","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/discours-2012","title":{"rendered":"Reden 2012"},"content":{"rendered":"<p\n style=\"vertical-align: baseline; margin: 0cm 0cm 18.0pt 0cm;\"><strong>Die Rede von Herr Burgermeister Gregor HIPP<\/strong><\/p>\n<p\n style=\"vertical-align: baseline; margin: 0cm 0cm 18.0pt 0cm;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-687 alignleft\" src=\"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/201204.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Liebe Freund und G\u00e4ste aus Montlh\u00e9ry, liebe Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger, werte Ehreng\u00e4ste, ein nicht allt\u00e4gliches Ereignis hat uns heute hier in der Aula unseres Schulzentrums zu-sammengef\u00fchrt. Montlh\u00e9ry und Stetten wollen an diesem Wochenende auf eine 30 j\u00e4hri-ge Partnerschaft, auf eine Zeit des guten Miteinanders und der gewachsenen Freund-schaft zur\u00fcckblicken. Mit unserem Treffen hier in Stetten und mit unserem Gegenbesuch 2014 in Montlh\u00e9ry wollen wir unseren gemeinsamen Weg und unsere Freundschaft feiern Wenn nun am vergangenen Freitag die Europ\u00e4ische Union mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, so ist die Entscheidung darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Europ\u00e4ische Union in den vergangenen sechs Jahrzehnten entscheidend zur friedlichen Entwicklung in Europa beigetragen hat. In seiner Begr\u00fcndung hat das Komitee die Deutsch-Franz\u00f6sische Auss\u00f6hnung nach dem Zweiten Weltkrieg als herausragendes Ergebnis der europ\u00e4ischen Integration herausgestellt. EU-Kommissionspr\u00e4sident Jos\u00e9 Manuel Barroso hat die Entscheidung als \u201egro\u00dfe Ehre\u201c und wichtige Botschaft f\u00fcr Europa bezeichnet. Ein Europa das wertvoll ist und das wir zum Wohle der Europ\u00e4er und der ganzen Welt pflegen sollten. Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde, der Bedeutung unseres Jubil\u00e4ums angemessen, haben wir nicht nur die derzeitigen Akteure unserer Partnerschaft eingeladen, sondern auch die Verantwortlichen, Begleiter und Unterst\u00fctzer unseres gemeinsamen Projekts. Insofern freue ich mich \u00fcber Ihre Anwesenheit und hei\u00dfe Sie alle im Namen der Gemeinde recht herzlich willkommen. Das gilt nat\u00fcrlich zuallererst f\u00fcr unsere G\u00e4ste aus Montlh\u00e9ry mit meinem lieben Kollege Claude Pons und seinen Stadtr\u00e4ten an der Spitze der Delegation und dem engagierten Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Jo\u00ebl Braquet. In diesen Willkommensgru\u00df schlie\u00dfe ich sehr gerne deren Begleiterinnen und Begleiter mit ein. Unvergesslich ist uns allen das 20-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um. Mit meinem damaligen Kollegen Michel Spiral durften wir vor zehn Jahren zwei sch\u00f6ne Feste feiern. In dieser Stunde erinnern wir uns an unseren verstorbenen Freund und freuen uns, dass seine liebe Frau Eliane heute unter uns ist und mit uns feiert. Von der kommunalen Seite begr\u00fc\u00dfe ich stellvertretend f\u00fcr die anwesenden Ge-meinder\u00e4te die Herren B\u00fcrgermeisterstellvertreter Greveler und T\u00f6pfer und Herrn Stellv. Ortsvorsteher Letsch sehr herzlich. Die Albkaserne und Lager Heuberg \u2013 bekannterma\u00dfen ein wichtiger Teil unseres Gemeinwesens \u2013 werden heute von den Herren OTL Udo Eckbrett, Kommandant Truppen\u00fcbungsplatz Heuberg, OTL Carsten Dr\u00fcmmer, Stellv. Kommandeur des Ausbildungs- und \u00dcbungszentrums Kampfmittelabwehr und Herrn Regierungsrat Ke\u00dfler, Leiter Dienstleistungszentrum vertreten. Herzlichen Dank f\u00fcr Ihr Kommen, die Bereitstellung von Unterk\u00fcnften und die F\u00fchrung durch die milit\u00e4rische Liegenschaft heute Vormittag. Als kirchliche Vertreter begr\u00fc\u00dfe ich sehr herzlich Herrn Pfarrer Brodback von der evangelischen Kirche und in Vertretung von Herrn Geistl. Rat M\u00fcller, Frau Gemeindereferentin Elke Gehrling von der kath. Kirche. Ohne Partnerschaftsaussch\u00fcsse kann eine St\u00e4dtepartnerschaft nicht funktionieren. Ich freue mich \u00fcber die Anwesenheit aller aktiven und vieler ehemaligen Ausschussmitglieder und nenne stellvertretend den aktuellen Vorsitzenden Erwin Graf und den Mitbegr\u00fcnder unserer Partnerschaft \u2013 das Urgestein Manfred Hensel, beide Herren mit Begleitung. Ein herzliches Dankesch\u00f6n sage ich den Musikern der Feuerwehrkapelle f\u00fcr die musikalische Umrahmung unserer Feierstunde sowie den Trachtentr\u00e4gern f\u00fcr ihr Mitwirken und den Vertretern der Presse. Meine sehr geehrten Damen und Herren, sehr gerne nehme ich unser heutiges Jubil\u00e4um zum Anlass, um einerseits zu reflektieren und anderseits aber auch einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Das Zustandekommen unsere Partnerschaft ist ganz stark mit den Namen der B\u00fcrger-meister Maurice Picard und Horst Lupfer und den Vorsitzenden der Partnerschaftsaus-sch\u00fcsse Christian Serradji und Manfred Hensel verbunden. Sie waren erfolgreiche Initiatoren in der Gr\u00fcndungsphase und in au\u00dfergew\u00f6hnlich hohem Ma\u00dfe Unterst\u00fctzer in den Folgejahren. Unsere Erinnerungen an deren Wirken und gro\u00dfen Verdienste um die Partnerschaft sind uns nach wie vor gegenw\u00e4rtig. Nicht weniger engagiert, tatkr\u00e4ftig und erfolgreich waren die B\u00fcrgermeister Michel Spiral, Lucien Pornin und jetzt mein Kollege Claude Pons. Diese Herren und die Ausschussvorsitzenden Gerard Nivet und Jo\u00ebl Braquet auf franz\u00f6sischer Seite und die Herren Heiz Ruf, Siegfried Beil und Erwin Graf auf unserer Seite haben alles getan, dass in den nunmehr 30 Jahren, die in der Gr\u00fcndungsurkunden vom 29.05. und 12.09.1982 vereinbarten Ziele erreicht wurden: Die geschlossene Bande zwischen Montlh\u00e9ry und Stetten zu erweitern, zu festigen und zu vertiefen. Die gegenseitigen Besuche fortzuf\u00fchren und zu vertiefen Durch Verst\u00e4ndnis und Freundschaft dem Frieden, der Freiheit, dem Fortschritt und dem Wohlstand beider V\u00f6lker zu dienen Viele gegenseitige Besuche haben dazu beigetragen, diese Ziele zu verwirklichen. Besonders zu nennen ist hier der Radfahrverein Wanderlust Frohnstetten. Aber auch zwischen Privatpersonen und Familien sind im Laufe der Zeit dauerhafte Beziehungen und Freundschaften entstanden. Dadurch haben sich die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger unserer Gemeinden kennen-, verstehen- und sch\u00e4tzen gelernt. Bei unseren Besuchen in Montlh\u00e9ry wurde uns stets eine gro\u00dfe Gastfreundschaft entge-gengebracht. Der Charme von Montlh\u00e9ry und die Sehensw\u00fcrdigkeiten mit dem Turm und dem Schloss, vermochten dieses Empfinden noch zu verst\u00e4rken. Deshalb bin ich \u00fcberzeugt, dass alle Stettener, die in der Vergangenheit Montlh\u00e9ry besucht haben, dankbare Erinnerungen damit verbinden. Allerdings m\u00fcssen wir auch feststellen, dass die gew\u00fcnschten Begegnungen der Jugendlichen kaum oder nur in sehr geringem Ma\u00dfe zustandekommen sind. Auch der Austausch der Vereine ist weniger geworden. Dabei verkenne ich nicht, dass der laufende Betrieb die Verantwortlichen in den Vereinen voll und ganz fordert. Umso wichtiger ist es, dass die beiden Aussch\u00fcsse unsere Partnerschaft sehr stark mit Leben erf\u00fcllen. Hierf\u00fcr darf ich mich auf Stettener Seite besonders bei Erwin Graf und seinen Vorg\u00e4ngern bedanken. Jeder einzelne Kontakt stellt eine wertvolle Bereicherung dar und bewirkt dar\u00fcber hinaus eine wechselseitige Befruchtung auf allen Gebieten unseres Lebens. Abschlie\u00dfend darf ich mich bei allen, die sich in der Vorbereitung, der Organisation und bei der Durchf\u00fchrung dieses Festwochenendes engagiert haben, von Herzen bedanken. Liebe Freunde, Freundschaft ist etwas, was nur zwischen einzelnen Menschen entstehen und lebendig werden kann. Sie l\u00e4sst sich nicht von oben verordnen. Deshalb ist es \u00fcberaus erfreulich, dass wir heute auf eine Vielzahl von Begegnungen zur\u00fcckblicken k\u00f6nnen, die die Men-schen einander n\u00e4hergebracht haben. Wir haben auf diese Weise Montlh\u00e9ry und deren B\u00fcrgerschaft kennen gelernt. Nur das, was man kennt, kann man auch sch\u00e4tzen. Nichts aber ist so gut, dass es sich nicht noch verbessern lie\u00dfe. Von dieser Erkenntnis sollten wir uns beim weiteren Ausbau unserer Partnerschaft leiten lassen. Es gibt noch viele M\u00f6glichkeiten, die Kontakte zu vertiefen. Unsere heutige Begegnung bietet Chan-cen. Wir sollten keine ungenutzt lassen. \u201eZukunft kann man bauen\u201c hat der franz\u00f6siche Schriftsteller Antoine de Saint-Exup\u00e9ry gesagt. In diesem Sinne wollen wir zielstrebig Stein auf Stein auf das Geb\u00e4ude unserer Freundschaft setzen, damit es immer gr\u00f6\u00dfer, sch\u00f6ner und stabiler werde. Dazu w\u00fcnsche ich der B\u00fcrgerschaft aus Montlh\u00e9ry und Stetten viel Erfolg und uns allen einen sch\u00f6nen Tag und eine gute Zeit.<\/p>\n<p\n style=\"vertical-align: baseline; margin: 0cm 0cm 18.0pt 0cm;\"><strong>Die Rede von Herr B\u00fcrgermeister Claude PONS<\/strong><\/p>\n<p\n style=\"vertical-align: baseline; margin: 0cm 0cm 18.0pt 0cm;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-688 alignleft\" src=\"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/201205.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Lassen Sie uns eine Reise in die Vergangenheit unternehmen, seien sie beruhigt, ich werde nicht bis ins 8.Jahrhundert zur\u00fcckgehen, als Stetten und Montlh\u00e9ry noch kleine Weiler im gemeinsamen fr\u00e4nkischen Reich waren, nein, ich will von einer anderen Vergangenheit sprechen, von jener von der man noch in Zukunft sprechen wird. Von dieser Vergangenheit welche die Grundlage der deutsch-franz\u00f6sische Freundschaft gelegt, und die sich zwischen unseren beiden St\u00e4dten verwirklicht hat. Es begann im Jahr 1978, Maurice PICARD, damals B\u00fcrgermeister von Montlh\u00e9ry und Ehrenb\u00fcrgermeister seit 1995, wurde von der Schulleitung unserer Realschule \u201ePaul Fort\u201c angesprochen, welche im deutschsprachigen Unterricht ein Defizit sah. Das war f\u00fcr den damaligen B\u00fcrgermeister die Gelegenheit, die Worte des deutsch-franz\u00f6sischen Freundschaftsvertrags, welcher am 22.Januar 1963 von General De Gaule und Bundeskanzler Adenauer unterzeichnet wurde, in die Tat umzusetzen. Dieser Elysee-Vertrag \u2013wie er genannt wird- wurde geschlossen, um die Wiedervers\u00f6hnung und die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland zu besiegeln. Trotz einigen Gewittern, die jedes Paar kennen lernt, welches 50 Jahre zusammen lebt, k\u00f6nnen wir uns heute erlauben zu sagen, dass die Freundschaft, sogar die Gemeinsamkeit zwischen unseren beiden V\u00f6lkern nicht aufh\u00f6rt zu wachsen. Aber, wenn Sie m\u00f6chten, kommen wir zur\u00fcck zu unseren beiden teuren Kommunen. Nach einem ersten Schnupperbesuch am 16. September 1978 in Montlh\u00e9ry, erfolgte ein Jahr sp\u00e4ter, anl\u00e4sslich des Tomatenfestes, der Besuch einer offiziellen Stetterner Delegation, unter der F\u00fchrung des damaligen B\u00fcrgermeisters Horst Lupfer um eine Charta der Freundschaft mit Maurice Picard zu unterzeichnen, \u2013 den ich an dieser Stelle f\u00fcr sein \u00fcberragendes Engagement nochmals w\u00fcrdigen m\u00f6chte, und der mich beauftragt hat, ihnen seine Gr\u00fc\u00dfe und Freundschaft zu \u00fcbermitteln. 1980, w\u00e4hrend der Pfingstfeiertage, war die Reihe an Montlh\u00e9ry und eine Delegation, mit Maurice PICARD an ihrer Spitze, besuchte Stetten. Einige aufmerksame Beobachter konnten den Eindruck gewinnen, da\u00df diese Freundschaft schlecht beginnt, denn die beiden St\u00e4dte begannen sich mit Steinen zu bewerfen. Aber bei n\u00e4herer Betrachtung und mit einem Augenzwinkern, handelte es sich nat\u00fcrlich um eine br\u00fcderliche Geste, denn mit dem Austausch von Steinen nahm die Freundschaft unserer beiden St\u00e4dte die erste Gestalt an. Der Stein von Stetten, welcher aus dem Truppen-\u00dcbungsplatz Heuberg stammte, hat einen w\u00fcrdigen Platz am s\u00fcdlichen Ortseingang von Montlh\u00e9ry gefunden, welcher seither den Namen von Stetten tr\u00e4gt. Was den Stein betrifft, welcher von Montlh\u00e9ry nach Stetten gesandt wurde, so stammte dieser aus dem Sockel von unserem ber\u00fchmten Turm, dem Wahrzeichen der Stadt. Wenn ich von unseren Gemeinden spreche, dann spreche ich im Augenblick von einem Ehepaar und ich kann sagen, dass die Verlobung unsere beiden St\u00e4dte beinahe vier Jahre dauerte und es war erst im Jahr 1982, als man unter der Schirmherrschaft der europ\u00e4ischen Dachorganisation den offiziellen Akt der Partnerschaft unterzeichnete. Dann kam die Zeit, wo die Ehegatten sich den Familien pr\u00e4sentierten, oder anders ausgedr\u00fcckt, die Partnerschaft wurde am 30. Mai in Stetten und am 12. September in Montlh\u00e9ry ratifiziert. Wie bei jeder Ehe, galt es nun, die Vereinbarungen zu organisieren bzw. den gemeinsamen Willen zum kulturellen, schulischen, famili\u00e4ren und sportlichen Austausch unter unseren beiden St\u00e4dten zu konkretisieren. Um dies durchzuf\u00fchren, wurde in Montlh\u00e9ry 1989 der Partnerschaftsauschuss ger\u00fcndet, von dem w\u00fcrdige Vertreter heute anwesend sind. Seither gab es kein Jahr, ohne kulturelle und sportliche Ereignisse zwischen unseren beiden Kommunen: Ob der Austausch von Sch\u00fclern aufgenommen in Gastfamilien, musikalische Begegnungen zwischen unseren beiden Orchestern, die Treffen der Fahrrad- und Motorradfahrer welche, auf ihren zwei R\u00e4dern die Distanz zwischen unseren beiden St\u00e4dten zur\u00fccklegten, die \u00dcberreichung von Auszeichnungen, die Feierlichkeiten zum 1200j\u00e4hrigen Bestehen von Stetten und der tausend Jahre des Stadtkerns von Montlh\u00e9ry, die gegenseitige Beteiligung an der Fastnacht bzw. dem Carneval in Montlh\u00e9ry und an unseren M\u00e4rkten, besonders jene im Oktober in Stetten und das Tomatenfest in Montlh\u00e9ry. Nach 30 Jahren der Ehe\u2026.Pardon\u2026 der Partnerschaft ohne einen Wehrmutstropfen, m\u00fcssen wir heute unsere Aufgabe weiterverfolgen und unsere Freundschaft in ihrem Bestand sichern. F\u00fcr meinen Teil w\u00fcnsche ich, dass das 30ig j\u00e4hrige Jubil\u00e4um Gelegenheit und Anlass gibt, weiterzumachen in unseren Anstrengungen die Beziehungen zu intensivieren. Ich denke besonderes an unsere Jugend, die unsere Zukunft ist und an die wir die Verpflichtung haben, unsere Werte weiterzugeben. Diese Werte, die ich meine sind festgeschrieben in unserer Vereinbarung der Partnerschaft vom 29. Mai 1982, ich zitiere: \u201eDieses Werk wird unseren beiden V\u00f6lkern erlauben, sich besser zu verstehen und ihre Identit\u00e4ten zu festigen und zur gleichen Zeit den Frieden weiterzutragen im Fortschritt und Wohlstand der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft.\u201c Der Friedensnobelpreis wurde an die Europ\u00e4ische Union verliehen und gut, ich denke dabei gerne an unsere beiden Gemeinden, welche ihren \u201eStein\u201c (Baustein) dazu beigesteuert haben, und mag er noch so klein sein, so ist diese Auszeichnung mehr als nur eine Metapher. Zum Schluss m\u00f6chte ich mich bei all jenen bedanken, die von Anfang an bei dieser Partnerschaft dabei waren und bei jenen, die diese Partnerschaft seit den letzten 30 Jahren bereichern. Ich werde sicher einige Personen vergessen und sollten diese unter uns sein, bitte ich um Nachsicht. Ich denke an unseren verstorbenen Altb\u00fcrgermeister Michel Spiral, welcher die Fackel von Maurice Picard, Andr\u00e9 Jouanen, Claude Bonin und Christian Serradji weiter trug, ich denke an G\u00e9rard Nivet, hier unter uns, den wir nicht \u00fcbersehen k\u00f6nnen, denn er ist der Gr\u00f6\u00dfte unter uns und den man deshalb auf den Fotos auch immer am besten erkennt. G\u00e9rard Nivet, einer der wenigen unter uns, der die Sprache von Goethe beherrscht, ihm verdanken wir das Logo unserer Jumelage, und der, wie Michel Spiral mit dem Bockorden in Gold ausgezeichnet wurde. Ich bedanke mich auch bei Joel Braquet, Isabelle Lopez, Viviane Brianne, Nicole Da Costa, Sylviane Gauchet, Nicole Lopez, Michel Brianne und Annick Braquet welche heute den Vorstand des Partnerschaftsvereins bilden und die zusammen mit ihren Stettener-Pendants f\u00fcr eine aktive, dynamische und br\u00fcderliche Partnerschaft sorgen. Herzlichen Dank f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p\n style=\"vertical-align: baseline; margin: 0cm 0cm 18.0pt 0cm;\"><strong>Die Rede die beiden Vorsitzender<\/strong><\/p>\n<p\n style=\"vertical-align: baseline; margin: 0cm 0cm 18.0pt 0cm;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-689 alignleft\" src=\"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/201206.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Auch wir, die Vorsitzenden der Partnerschaftsaussch\u00fcsse begr\u00fc\u00dfen unsere G\u00e4ste aus Montlh\u00e9ry und Stetten zum Festakt, anl\u00e4sslich des 30 j\u00e4hrigem Bestehens der Partnerschaft recht herzlich. Da uns alle Personen gleich wichtig sind, verzichten wir auf die namentliche Nennung einzelner Pers\u00f6nlichkeiten und hoffen dabei auf ihr Verst\u00e4ndnis. Wir haben uns auch erlaubt, eine kleine \u00c4nderung in Programmablauf vor zu nehmen. Wir haben, unsere Ansprachen abgestimmt und tragen sie auch gemeinsam vor. Die Idee dazu kam uns bei der Vorbereitung auf dieses Jubil\u00e4um. Wir wollen Ihnen damit auch zeigen, dass unsere unterschiedlichen Sprachen kein wirklich gro\u00dfes Hindernis darstellen und mit etwas Engagement und Aufwand leicht \u00fcberwunden werden kann, dabei spreche ich nicht Franz\u00f6sisch und Jo\u00ebl nicht Deutsch. Vor genau 5 Wochen, am 22.09.2012 feierten Deutschland und Frankreich mit Staatspr\u00e4sident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel, in Ludwigsburg den 50. Jahrestag der historischen \u201eRede an die Jugend\u201c von Staatspr\u00e4sident Charles de Gaulle. Dies gilt als Grundstein f\u00fcr die Freundschaft zwischen Franzosen und Deutschen und ist auch Grundstein f\u00fcr Partnerschaften zwischen St\u00e4ten und Gemeinde, wie unserer Partnerschaft. Hierbei wurden die Beziehungen der V\u00f6lker und Fortschritte und Probleme beim Aufbau Europas ausgiebig gew\u00fcrdigt. All dies hat auch einen gro\u00dfen Anteil daran, dass wir nun seit \u00fcber 60 Jahren in diesem Teil von Europa in Frieden und Freiheit zusammen leben k\u00f6nnen. Das ist in der Geschichte beispiellos. Und es ist gelebtes Europa. Die Partnerschaften dienen Allgemein zur Ann\u00e4herung und zum Kennlernen. In diesem Sinn, wollen wir auch unsere Beziehungen f\u00fcr die Zukunft gestalten. Und so, sind wir heute in Stetten am kalten Markt zusammengekommen, um die 30 Jahre des von uns gemeinsam, erfolgreich beschrittenen Weges zu feiern Seit vielen Jahren ist haupts\u00e4chlich unter Jugendlichen aber auch unter Erwachsenen und Familien ein besonders wertvolles Band der Verbundenheit gewebt worden. Denn Europa, von dem viel geredet wird, lebt nicht von gro\u00dfen Ereignissen zwischen den L\u00e4ndern sondern von den allt\u00e4glichen Treffen und Aktionen der Partnerschaften zwischen Gemeinden wie Stetten am kalten Markt und Montlh\u00e9ry Den R\u00fcckblick auf unsere Partnerschaft ist in der Chronik, die Herr T\u00f6pfer mit gro\u00dfem Aufwand erstellt wurde, detailliert beschrieben. Das Partnerschaftsjubil\u00e4um ist auch des Dankes. Es ist f\u00fcr uns beide eine angenehme Aufgabe all jenen Dank zu sagen, die diese Partnerschaft gegr\u00fcndet und \u00fcber die 30 Jahre mit Leben erf\u00fcllt haben. Ohne das gro\u00dfe Engagement der Partnerschaftsmitglieder in dieser Zeit, h\u00e4tte es sicher diese Intensit\u00e4t in der Partnerschaft mit unseren Vereinen und vor allen zwischen Einwohnern unserer beiden Gemeinden nicht gegeben. Wir bedanken uns ebenfalls bei den gastgebenden Familien, die bei unseren Zusammentreffen die Betreuung \u00fcbernommen haben und so mit zur Festigung der Partnerschaft und zur Vertiefung der Freundschaften beigetragen haben. Und auch hier zeigt sich wieder, dass unsere unterschiedlichen Sprachen kein Hindernis darstellen. Dieser 30. Geburtstag soll kein Endpunkt sein, sondern die Motivation um neue Beziehungen zu schaffen, um neue Freundschaften zu bilden. Wir wissen beide, in welche Richtung wir die Partnerschaft entwickeln m\u00f6chten und wir haben dar\u00fcber die gleichen Vorstellungen. Deshalb m\u00f6chte ich heute, mit meinem Kollegen und Freund Joel Braquet, ein neues Kapitel \u00f6ffnen, um unsere Partnerschaft wieder mit mehr \u201eLeben\u201c zu erf\u00fcllen. Uns ist es ein Anliegen wieder Kontakte zwischen den Vereinen, Gruppierungen und Instituten, \u00fcber die Themen Sport und Kultur zu kn\u00fcpfen, um gemeinsame Begegnungen zu organisieren. Diese ersten Begegnungen w\u00fcrden wir dann auch gerne in konkreten Projekten begleiten. Hierbei m\u00f6chten wir besonders Begegnungen mit der Jungend in den Vordergrund stellen, da sie auch unsere Zukunft sind. Sie k\u00f6nnen hierbei mit der vollen Unterst\u00fctzung der Partnerschaftsmitglieder rechnen, sprechen sie uns einfach an. Nutzen sie deshalb diesen Tag zur Kontaktpflege! Es sind einige Personen anwesend die beide Sprachen Beherrschen, und Ihnen sowohl jetzt wie auch heute Abend, gerne dabei behilflich sind! Wir, mein Freund Joel und ich w\u00fcnschen in diesem Sinne den Feierlichkeiten zum 30-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Partnerschaft noch einen guten Verlauf und schlie\u00dfen unsere Rede mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe. Zitat:<\/p>\n<p\n style=\"vertical-align: baseline; margin: 0cm 0cm 18.0pt 0cm;\">&#8220;Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p style=\"vertical-align: baseline; margin: 0cm 0cm 18.0pt 0cm;\"><strong>Die Rede von Herr Burgermeister Gregor HIPP<\/strong><\/p>\n<p style=\"vertical-align: baseline; margin: 0cm 0cm 18.0pt 0cm;\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-687 alignleft\" src=\"http:...\n<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/733"}],"collection":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=733"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/733\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":734,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/733\/revisions\/734"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}