{"id":752,"date":"2019-10-24T10:19:07","date_gmt":"2019-10-24T10:19:07","guid":{"rendered":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/?page_id=752"},"modified":"2020-01-28T09:32:10","modified_gmt":"2020-01-28T09:32:10","slug":"promenade-historique","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/promenade-historique","title":{"rendered":"Historischer Rundgang"},"content":{"rendered":"<p>Montlh\u00e9ry<br \/>\n dessen Name nicht nur an die gro\u00dfe Zeiten der Automobilrennen erinnert, mit dem nahen Autodrom, sie ist auch eine historische Stadt. Davon zeugt heute noch der Turm und die \u00dcberreste der Festung die noch eine Sehensw\u00fcrdigkeit sind. Vom Turm bis zum Gef\u00e4ngniss \u00ab Pr\u00e9v\u00f4t\u00e9 \u00bb, im Vorbeigehen der Kirche \u00ab Sainte-Trinit\u00e9 \u00bb, dem Marktplatz, dem Besitz \u00ab de la Souche \u00bb, dem Tor\u00a0 \u00ab Baudry \u00bb, entdecken Sie<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n und seine Geheimnisse. Beginnen Sie am Fuss des Turmes und folgen Sie der Bodenmarkierung. Es gibt an jeder interessanten historischen Stelle eine erkl\u00e4rende Anschlagtafel. Schritt nach Schritt werden Sie via der gezeigten Orte, die Geschichte unserer Stadt und ihr Verm\u00f6gen kennenlernen. Wir w\u00fcnschen Ihnen einen sch\u00f6nen Spaziergang.<\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-939 alignleft\" src=\"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Plan-2.png\" alt=\"\" width=\"149\" height=\"289\" \/>1 Der Turm : <\/strong>Der erste philippinische Bau um 1200 der dann 1591 von \u00ab Henri IV \u00bb.zerst\u00f6rt wurde, blieben nur die Ruinen der vier Winkelt\u00fcrme und Mauern erhalten . Der Schlossturm hat einen Durchmesser von 9,60 m und eine H\u00f6he von 30,35 m. Die ersten zwei Niveaus wurden von \u00ab Philippe II Auguste \u00bb, die vier oberen von \u00ab Olivier de Clisson \u00bb\u00a0 1382 gebaut.<\/p>\n<p><strong>2 Das Tor \u00ab de la Borde \u00bb : <\/strong>Dieses Tor, auch \u00ab Porte du Levant \u00bb gennant, verschloss die Festung im Osten der Stadt . Ein Turm wurde wiedererbaut und als Wohnung eingerichtet , er ist\u00a0 an der\u00a0 Stassenecke \u00ab des Archers \u00bb und \u00ab du Docteur Og\u00e9 \u00bb.<\/p>\n<p><strong>3 Die Kirche \u00ab de la sainte Trinit\u00e9 \u00bb : <\/strong>Sie wurde von Ludwig VII. gegen 1154 gegr\u00fcndet, dann am XIII. Jahrhundert erweitert und erhoben zur Pfarrgemeinde unter der Namen \u00ab Sainte-Trinit\u00e9 \u00bb. Von dieser Zeit gibt es noch den Chorraum und einen Teil der unteren Mauer n\u00f6rdlich. Das Kirchenschiff, die unteren Mauern und der Glockenturm wurden im XVII. Jahrhundert wiedererbaut.\u00a0 Die Fassade wurde um 1880 umge\u00e4ndert, es wurden Tore mit Skulpturen platziert. Im Chorraum finden Sie das Bild \u00ab La sainte Famille en Egypte \u00bb das vom Maler \u00ab Jean-Simon Barth\u00e9l\u00e9my \u00bb um 1791 gemalt wurde. Links der Kirche das \u00ab H\u00f4tel Dieu \u00bb und sein Portail von Skulpturen, die das Fiber und \u00ab le mal des ardents \u00bb, (Ergotininfektion)\u00a0 darstellen, wurden um 1149 von \u00ab Louis VII. Le Jeune \u00bb gebaut. Die Pilger auf dem Weg nach \u00ab Saint-Jacques de Compostelle \u00bb wurden im \u00ab H\u00f4tel Dieu \u00bb empfangen. Das Geb\u00e4ude ist Eigentum der Gemeinde und wird heute von einem Altenheim\u00ab la Maison de retraite \u00bb bewohnt.<\/p>\n<p><strong>4 Das Vereinhaus : <\/strong>Der Schmiede,eine Skulptur aus Metall, befindet sich heute auf dem Platz des Rathauses, war langezeit auf dem Giebel des fr\u00fcheren Rathauses, das jetzt ein Vereinshaus ist. Im Erdgeschoss dieses Hauses k\u00f6nnen Sie einen Wandteppich bewundern, der die Schlacht von Montlhery (zwischen\u00a0 Burgundern und Armagnacs ) 1465 repr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p><strong>5 Die Kapelle der Himmelfahrt : <\/strong>Weil die Kirche zu klein geworden war, genehmigte der K\u00f6nig Ludwig XIV\u00a0 den Bau dieser Kapelle. Die Steine dieser Konstruction kamen von dem\u00a0 niedergerissenen\u00a0 Schloss. Sie befindet sich in der \u00ab Rue de la Chapelle \u00bb, und dient heute als\u00a0 Autogarage. Auf der Pforte sieht man noch\u00a0 das Datum des Baues und\u00a0 zwei Engelk\u00f6pfe eingraviert .<\/p>\n<p><strong>6 Die Marktpl\u00e4tze : <\/strong>Der Platz \u00ab de la Souche \u00bb, der Alteste der Stadt (14. Jhr), nannte sich der alte Markplatz \u00ab place du vieux march\u00e9 \u00bb. Dort fand der Markt von Heu, Stroh und Getreide statt. Um 1914 wurde der Markt nach kleines Montlh\u00e8ry \u00ab petit Montlh\u00e8ry \u00bb, jetzt \u00ab Nationalstrasse 20 \u00bb verlagert. Dann nach und nach nahm er den Platz des heutigen Marktes ein wo mehr als 40 kleine Boutiquen hergestellte Produkte anboten. Man fand auch Lebensmittel von der Umgebung ( Gem\u00fcse, Fr\u00fcchte, Wild, Fisch). Montlh\u00e8ry war bekannt f\u00fcr den Verkauf des Getreides. Der w\u00f6chentliche Markt fand am Montag, Tag der hohen Justiz statt.<\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-938 alignleft\" src=\"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Plan-1.png\" alt=\"\" width=\"141\" height=\"160\" \/>7 Der P<\/strong><strong>ark \u00ab de la Souche \u00bb : <\/strong>Im Park befindet sich das Geb\u00e4ude vom XIX Jhr.Es wurde auf den mittelalterlichen Gr\u00fcndungen gebaut. Das Geb\u00e4ude hiess damalig \u00ab Maison de la Reine Blanche \u00bb weil die Legende erz\u00e4hlt dass \u00ab Blanche de Castille \u00bb und ihr Sohn \u00ab Louis IX, Saint-Louis \u00bb gerne hier Rast machten. Das\u00a0 Eigentum das vor dem zweiten Weltkrieg von \u00ab General Denain \u00bb bewohnt war, wurde w\u00e4hrend des Krieges von der deutschen Kommandantur besetzt . Nach diesem Konflikt wurde es als Waisenhaus transformiert. Sp\u00e4ter wurde es kommunales Gemeinschafthaus und beherbergt seit 2013 das B\u00fcrgermeisteramt. Auf dem Platz vor dem Rathaus, steht der Schmied, Werk von \u00ab Raymond Galidie \u00bb der nach dem Sprichwort des damaligen B\u00fcrgermeisters\u00a0 \u00ab Maurice Picard 1971-1995 \u00bb\u00a0 geschaffen wurde. <em>Sprichwort : Zusammen und mit gleichem Herzen, schmieden wir unser Gl\u00fcck !<\/em><\/p>\n<p><strong>8 Die T\u00fcr \u00ab Baudry \u00bb : <\/strong>Im XI. Jahrhundert, \u00ab Thibaud File-Etoupe \u00bb lies um den Marktfleck eine Befestigung mit vier Toren\u00a0 erbauen. Das Tor \u00ab Baudry \u00bb ist das letzte Tor das heute noch existiert. Die zwei Passagen der Fallgitter\u00a0 bildeten eine Schleuse, heute noch zu sehen, dienten f\u00fcr die Abgabe der Geb\u00fchren. Die \u00f6ffnungen der Kasematten dienten dem Wacher Autorisation zu geben und Geb\u00fchren einzunehmen.<\/p>\n<p><strong>9 Das Haus der Feldgendarmerie (La pr\u00e9v\u00f4t\u00e9 ) : <\/strong>Der K\u00f6nig \u00ab Philippe Auguste \u00bb hat 1210 das \u00ab Pr\u00e9v\u00f4t\u00e9 \u00bb und die Gef\u00e4ngnisse in der actuelen \u00ab Grande Rue \u00bb gebaut. Im Jahr 1659 lies der Feldgendarm\u00a0 \u00ab Fran\u00e7ois de Dinan \u00bb\u00a0 die Gef\u00e4ngnisse und das Auditorium renovieren. An diesem Ort wurde bis zur\u00a0 Revolution das Gericht gef\u00e4llt. Uber\u00a0 dem Gerichtstuhl las man die Devise \u00ab Meminerit se deum habere testem \u00bb, (erinnere dich das Gott Zeuge ist).\u00a0 Diesen Saal gibt es nicht mehr aber man kann noch das Gef\u00e4ngnis sehen. Nach und nach wurde es Rathaus, Schule, Finanzamt. Es ist jetzt das Gesellschaftverm\u00f6genhaus.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Stadtliche Chronik<\/h1>\n<p><strong>768<\/strong> An diesem Datum erscheint MONTLHERY \u00ab Mons Aericus \u00bb in den Texten einer Charta von K\u00f6nig \u00ab Pepin le Bref \u00bb, der\u00a0 der \u00ab Saint Denis \u00bb Abtei, Teile von\u00a0 dem Wald \u00ab d\u2019Yvelines \u00bb gab ; die \u00c4bte\u00a0 liesen den Berg umbrechen wo dann Holzf\u00e4ller und Leibeigene sich auf den S\u00fcdh\u00e4ngen ansiedelten. Am Fusse des Berges lief bereits die Strasse von \u00a0Lutetia\u00a0 nach Genatum, jetzt (Paris nach Orl\u00e9ans).<\/p>\n<p><strong>960<\/strong> Die Bisch\u00f6fe von Paris gaben den Landsitz dem ersten bekannten Adeligen Bouchard I., grosser Baron und \u00ab seigneur \u00a0de Bray \u00bb. Wahrscheinlich war ein erster Turm aus Holz in der Ortschaft \u00ab La Motte \u00bb\u00a0 erbaut.<\/p>\n<p><strong>991 \u00ab\u00a0<\/strong>Hugues Capet \u00bb, K\u00f6nig von Frankreich autorisiert Thibault \u00ab genannt File Etoupe \u00bb, zweiter Sohn von Bouchard I. seinen Landsitz zu befestigen.<\/p>\n<p><strong>998<\/strong> Thibault, F\u00f6rstrmeister unter Robert II., \u00ab le Pieux \u00bb, begann das Bauen\u00a0 der Burg das ungef\u00e4hr zwanzig Jahre dauerte. Sein Sohn, Guy I. mit seiner Frau Hodierne fuhr (unter Heuri I. und Philippe I.) das Bauwerk fort. Er nahm an der Gr\u00fbndung der Priorei von \u00ab Longpont \u00bb teil. Es sind zweifellos der Reichtum der F\u00fcrsten und die Sicherheit in der N\u00e4he ihrer Festung, die der Ursprung des Dorfes<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n waren, nachdem es den Namen des H\u00fcgels angenommen hatte. In einer turbulenten Zeit von 127 Jahren hatte<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n nacheinander f\u00fcr F\u00fcrsten : \u00a0 Thibault File Etoupe Guy I. Milon I. (gennant der Grosse) Guy II. (Troussel) Millon II. de Bray Hugues de Cr\u00e9cy.<\/p>\n<p><strong>1118 <\/strong>Louis VI. \u00fcbertrug die Verwahrung des Nachlasses einem \u00ab Kapit\u00e4n von Chastel \u00bb, f\u00fcr das \u00a0Kastellbereich und dem Kreis<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>1160<\/strong> Louis VII. lie\u00df das H\u00f4tel Dieu bauen und daran anschliessend die Kapelle des Berges Karmel errichten.<\/p>\n<p><strong>1210<\/strong> Philippe II. \u00ab Auguste \u00bb liess die Burg wiedererbauen und in der Feldgendarmerie \u00ab Pr\u00e9v\u00f4t\u00e9 \u00bb Gef\u00e4ngnisse dazu bauen. W\u00e4hrend der administrativen Reorganisation des K\u00f6nigreichs wurde<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n zum Hauptsitz eines der 78 k\u00f6niglichen Feldgendarmerien, der das Gebiet von 100 Pfarreien\u00a0 und etwa 130 Lehen umfasste.<\/p>\n<p><strong>1228 <\/strong>Louis IX.<strong>, \u00ab\u00a0<\/strong>Saint Louis \u00bb nahm Zuflucht in der Burg, als er 1254 vom Kreuzzug zur\u00fcckkehrte, lie\u00df er eine Kapelle in der dritten Umwallung der Burg bauen.<\/p>\n<p><strong>1360 <\/strong>W\u00e4hrend des 100-j\u00e4hriger Krieges, ergriff K\u00f6nig Edward III. von England,\u00a0<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n und brannte die Stadt nieder.<\/p>\n<p><strong>1361 \u00ab\u00a0<\/strong>Jean \u00a0le Bon \u00bb, K\u00f6nig von Frankreich, \u00fcbernimmt das Schloss von den Engl\u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>1382 <\/strong>Olivier de Clisson, \u00ab Conn\u00e9table de France \u00bb, lie\u00df das Schloss renovieren und den oberen Teil des Burgfrieds umbauen.<\/p>\n<p><strong>1400 <\/strong>Erweiterung der Kapelle des Berges Karmel, die 1480 unter der Anrufung der Heiligen Dreifaltigkeit als Pfarrei errichtet wurde.<\/p>\n<p><strong>1409 <\/strong>Die Armagnacs ergriffen die Burg und evakuierten sie 1410. Sie kehrten im folgenden Jahr zur\u00fcck und folterten die Bewohner.<\/p>\n<p><strong>1413 <\/strong>Der Herzog von Burgund verjagte die Armagnacs und im selben Jahr lie\u00df K\u00f6nigin von Frankreich Gatin von Charles VI. ,Isabeau von Bayern<strong>,<\/strong> Jean de Croix in die Burg einschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>1417 <\/strong>Am 8. Oktober: Der Herzog von Burgund, \u00ab Jean sans Peur \u00bb, eroberte das Schloss nach 8 Tagen Blockade.<\/p>\n<p><strong>1418 <\/strong>Im Januar, der Probst <strong>\u00a0\u00ab\u00a0<\/strong>Tanneguy Duch\u00e2tel \u00bb, \u00fcbernimmt die Burg von den Burgundern.<\/p>\n<p><strong>1423 <\/strong>Das Schloss wurde dem Herzog von Bedford \u00fcbergeben und die Engl\u00e4nder blieben dort bis 1436. Am16. Juli: Louis XI. k\u00e4mpfte gegen Charles le T\u00e9m\u00e9raire (Ligue du Bien Public) in der Ebene zwischen<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n und Longpont. Auf beiden Seiten gab es mehrere tausend Tote. \u00a0 Damals bestand das meiste Essen aus Brot, das im communalen Ofen&#8221;; gebacken wurde,<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n hatte 11 im Zentrum des Dorfes. Zum Brot kamen Erbsen, Bohnen, Schweinefleisch, Wild, Teichfische oder Fl\u00fcssefische. Man verwendete einfache Kr\u00e4utertees, es gab keinen Mangel an Obst, man kannte das Geb\u00e4ck, den Einsatz von Apfelwein und Wein und die Destillation von Branntwein. Die Rolle des Waldes ist von gro\u00dfer Bedeutung, er ist\u00a0 sehr umfangreich und versorgt jeden mit Holz f\u00fcr H\u00e4user, Werkzeuge, F\u00e4sser, Containern aller Art, Z\u00e4une, Pf\u00e4hle, usw. Nach der Eroberung Mexikos im Jahre 1519 brachten baskische Seeleute einige Tomatensamen aus der Region von Vera Cruz mit. Zivilstand gab es nicht, Familiennamen gab es auch nicht, nur der Vorname wurde gez\u00e4hlt, ein Beiname wurde hinzugef\u00fcgt, um ihn zu unterscheiden. Die \u00e4ltesten Pfarrregister in<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n stammen aus dem Ende des 16. Jahrhunderts. Die ersten sind\u00a0 aus dem Jahr 1589.<\/p>\n<p><strong>1529 <\/strong>Der K\u00f6nig Fran\u00e7ois I. \u00fcbertrug das Anwesen<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n an einen engagierten Adeligen, der die Verwaltung und das Einkommen der Herrschaft im Austausch f\u00fcr eine bestimmte Verpachtung\u00a0 erhielt, wobei sich der K\u00f6nig immer das Recht vorbehielt, sein Eigentum zur\u00fcckzunehmen. W\u00e4hrend ihrem H\u00f4hepunkt war die Feldgendarmerie (Pr\u00e9v\u00f4t\u00e9) in der \u00ab Grande rue \u00bb niedergelassen. Im Gerichtssaal \u00fcber dem Hauptsitz vom Pr\u00e9v\u00f4t wurde das Motto \u00ab MEMINERIT SE DEUM HABERE TESTEM \u00bb gelesen (denken Sie daran, dass Sie Gott als Ihren Zeugen haben).<\/p>\n<p><strong>1540<\/strong> Die Einwohner von<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n baten den K\u00f6nig \u00ab Fran\u00e7ois I. \u00bb um die Erlaubnis, ihre Stadt mit Mauern, Gr\u00e4ben und Barbicanen zu schlie\u00dfen, da sie vielen Angriffen ausgesetzt waren.<\/p>\n<p><strong>1562 <\/strong>Der Prinz von Cond\u00e9, Anf\u00fchrer der Kalvinisten, ergriff<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n und \u00fcbergab es den Pl\u00fcndern.<\/p>\n<p><strong>1585 <\/strong>Die Ligueurs vertrieben die Kalvinisten aus der Burg und der Stadt, die dem K\u00f6nig wieder zur\u00fcck kam.<\/p>\n<p><strong>1591 <\/strong>Der K\u00f6nig Henri IV. ordnete die Zerst\u00f6rung der Burg unter der Bedingung an, dass der Bergfried erhalten bleibt.<\/p>\n<p><strong>1619 \u00ab\u00a0<\/strong>Olivier de Serres \u00bb empfiehlt die Verwendung der \u00ab pomme d&#8217;amour \u00bb, (Tomate) als Zierpflanze.<\/p>\n<p><strong>1620 <\/strong>Der Kardinal<strong> \u00ab\u00a0<\/strong>de Richelieu \u00bb kaufte das Anwesen.<\/p>\n<p><strong>1629 <\/strong>Gaston d&#8217;Orl\u00e9ans, war Herr von<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n bis 1660. \u00a0 Beginn des 18. Jahrhunderts hatte der Ort etwa 1000 Einwohner.<\/p>\n<p><strong>1708<\/strong> Jean-Baptiste Desperrieres lie\u00df die neue k\u00f6nigliche Kapelle \u00ab Notre Dame de l&#8217;Assomption \u00bb bauen.<\/p>\n<p><strong>1740 <\/strong>Errichtung eines Friedhofs als Ersatz f\u00fcr die Friedh\u00f6fe\u00a0 \u00ab Saint Pierre und\u00a0 Sainte Trinit\u00e9 \u00bb. Unter Ludwig XV. (1710-1774): Die gro\u00dfe Stra\u00dfe von Orl\u00e9ans wurde begradigt, verbreitert von<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n nach Linas und dar\u00fcber hinaus fortgesetzt, die Fuhrwerke waren nicht mehr gezwungen,<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n zu passieren, dessen Abstieg gegen Linas zu gef\u00e4hrlich war.<\/p>\n<p><strong>1757 <\/strong>Auf Wunsch der Einwohner, Abriss der \u00ab Porte de Paris \u00bb und eines Gro\u00dfteils der Mauern, die die Stadt sch\u00fctzte.<\/p>\n<p><strong>1764 \u00ab\u00a0<\/strong>Philippe de Noailles \u00bb, Herzog von Mouchy, war der letzte Adelige, der eingestellt wurde.<\/p>\n<p><strong>1784 <\/strong>Es gab 98 Winzer f\u00fcr 262 Br\u00e4nde (ca. 1048 Einwohner). Dann wurde 1787 (Protokoll vom 31. M\u00e4rz) ein Grundbuch-Plan f\u00fcr die Gemeinde<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n mit einer Gesamtfl\u00e4che von 339 Hektar erstellt.<\/p>\n<p><strong>1789 \u00a014. April<\/strong>: Bauernaufstand auf dem Marktplatz, 8 000 Demonstranten rebellierten.<\/p>\n<p><strong>1789 14. Dezember<\/strong>: Die konstituierende Versammlung stimmt \u00fcber die Umwandlung der Kirchengemeinden in Gemeinden ab.<\/p>\n<p><strong>1790 31. Januar<\/strong>: Die Gemeindeversammlung ernennt den 42-j\u00e4hrigen\u00a0 \u00ab Louis Jacques SANNER \u00bb, Kohlenh\u00e4ndler, als B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p><strong>1790\u00a0 8. August<\/strong>: Die Ornamente der Kapellen St. Peter und St. Lorenz wurden entfernt und nach Corbeil transportiert. Die Ankunft der Leute aus\u00ab Marseille\u00bb in Paris im Jahre 1790 war der Ursprung des Verlangens nach Tomaten n\u00f6rdlich der Loire.<\/p>\n<p><strong>1792<\/strong> Am 1. November: Die vom Pfarrer \u00ab Herbin&#8221; gef\u00fchrten Pfarrregister wurden dem Archiv der Gemeinde \u00fcbergeben und ein Zivilstandesbeamter wurde ernannt.<\/p>\n<p><strong>1794 <\/strong>17. Juni: Der Herzog von Mouchy und seine Frau, die Herzogin von Arpajon, starben auf dem Schafott.<\/p>\n<p><strong>1820 <\/strong>15. Oktober: Erstellung des napoleonischen Katasteresplans, der die Grenzen der Gemeinde festlegt. Im selben Jahr besuchte der Graf von Artois, der sp\u00e4tere K\u00f6nig Charles X. ,<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>1822 <\/strong>Fran\u00e7ois Arago berechnet die Schallgeschwindigkeit zwischen dem Schlossturm und Villejuif.<\/p>\n<p><strong>1824<\/strong> Claude Chappe schuf den Telegrafen, dessen Ger\u00e4t 1826 am Schlossturm von<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n installiert wurde, um Nachrichten von Fontenay aux Roses zu empfangen und nach Torfou und dar\u00fcber hinaus nach Spanien zu \u00fcbermitteln.<\/p>\n<p><strong>1842 <\/strong>Das Schloss von<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n gilt als historisches Denkmal.<\/p>\n<p><strong>1850 <\/strong>beschlie\u00dft der Gemeinderat die Einrichtung des Promenadenparks \u00ab La Tour \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1858 <\/strong>Gr\u00fcndung der Harmonie \u00ab Sainte C\u00e9cile \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1870 <\/strong>Die preu\u00dfische Armee besetzt<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n und nutzt den Turm zur Beobachtung und \u00dcberwachung der Belagerung von Paris.<\/p>\n<p><strong>1874 <\/strong>Alfred Cornu berechnet die Lichtgeschwindigkeit zwischen dem Schlossturm und dem Pariser Observatorium. Ab 1843 kam die Eisenbahn, die Weine aus dem S\u00fcden brachte, und die Invasion der Reblaus um 1880 zerst\u00f6rten die Rebsorten der Ile de France . Wahrscheinlich haben sich die Bauern in unserer Region zu dieser Zeit dem Tomatenanbau zugewandt.<\/p>\n<p><strong>1884 <\/strong>Bau der ersten \u00f6ffentlichen Schule auf der \u00ab Place de la Souche \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1894 <\/strong>Einrichtung einer Schienenverbindung mit den Pariser Hallen durch die Stra\u00dfenbahn \u00ab Arpajonnais Paris &#8211; Arpajon \u00bb. Lokale Festivals in<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n &#8211; Fest des kleinen<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n ungef\u00e4hr in der Zeit von Ostern &#8211; Dreifaltigkeitstag im Juni &#8211; Turmfest am 15. August<\/p>\n<p><strong>1905 <\/strong>Bau des ersten Kindergartens, den \u00a0Asylraumes\u00a0 am Platz \u00ab Saintin \u00bb, nach dem Gesetz von Minister COMBES \u00fcber die Trennung von Kirche und Staat.<\/p>\n<p><strong>1906<\/strong> Am 10. M\u00e4rz in der Kirche von \u00ab Ste Trinit\u00e9 \u00bb, Inventarbericht des Steuereintreibers von<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n und des Priesters \u00ab Charpentier \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1908 <\/strong>Am 18. Oktober 1. Tomatenfest mit Parade von geschm\u00fcckte Wagen und Blechmusik.<\/p>\n<p><strong>1912 <\/strong>W\u00e4hrend eines Aufenthaltes schrieb der Dichter Paul Fort \u00ab<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n la Bataille \u00bb<\/p>\n<p><strong>1913 <\/strong>Die zweite \u00f6ffentliche Schule befindet sich in der \u00ab Rue de la Chapelle \u00bb. Das Post- und Telegrafenamt befindet sich an der \u00ab Place de la Souche \u00bb auf dem ehemaligen Schulgel\u00e4nde.<\/p>\n<p><strong>1916 <\/strong>Abriss der Markthallen am Marktplatz.<\/p>\n<p><strong>1920 <\/strong>Der<strong> \u00ab\u00a0<\/strong>Prinz der Dichter \u00bb, Paul Fort erwarb Grundst\u00fccke auf dem H\u00fcgel\u00a0 des \u00ab Petits Champs \u00bb und gr\u00fcndete das Domain \u00ab d&#8217;Argenlieu \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1924<\/strong> Bau des Autodroms in den W\u00e4ldern von \u00ab Saint Eutrope \u00bb in Linas.<\/p>\n<p><strong>1929 <\/strong>Errichtung des ersten Sportplatzes f\u00fcr den Fu\u00dfball.<\/p>\n<p><strong>1936 <\/strong>Einstellung der Eisenbahnline Paris-Arpajon \u00ab l&#8217;Arpajonnais \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1939 <\/strong>Die Armee erwarb das gesamte Land der \u00ab Soci\u00e9t\u00e9 de l&#8217;Autodrome \u00bb und richtete das erste Milit\u00e4rlager ein.<\/p>\n<p><strong>1940 <\/strong>Die deutsche Armee marschierte in Frankreich ein,<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n wurde bei Tagesanbruch am 15. Juni besetzt.<\/p>\n<p><strong>1944 <\/strong>Am 22. August wurden die Deutschen von den Alliierten vertrieben und die franz\u00f6sische Fahne wehte auf dem Turm. Ein Kanonenfeuer eines deutschen Panzers bombardiert das alte Denkmal, ohne es zu erreichen, verletzt aber sechs Menschen in Linas t\u00f6dlich.<\/p>\n<p><strong>1944 <\/strong>Am Donnerstag 24. August: Die gepanzerte Division von General \u00ab Leclerc \u00bb und die alliierten Armeeinheiten betraten die Stadt und befreiten<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>1958 <\/strong>Bau des Kindergartens im \u00ab Mirablon Park \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1959 <\/strong>Bau der Auktionsmarkthalle auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen Arpajonnais-Warenlagers.<\/p>\n<p><strong>1960 <\/strong>Am 20. April starb \u00ab Paul Fort \u00bb. Der \u00ab Prinz der Dichter \u00bb ist auf seinem Anwesen in \u00ab Argenlieu \u00bb begraben.<\/p>\n<p><strong>1962 <\/strong>Bau des gemischten Schulkomplexes und der Turnhalle in der \u00ab Rue des Archers \u00bb und der \u00ab Rue de la Plaine \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1964 <\/strong>Errichtung des abgedeckten Marktes.<\/p>\n<p><strong>1968 <\/strong>Errichtung des Kaufhauses \u00ab BHV \u00bb in den fr\u00fcheren Auktionsgeb\u00e4uden.<\/p>\n<p><strong>1970 <\/strong>Bau der Post am Boulevard \u00ab Mouchy \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1971 <\/strong>Installation auf der \u00ab RN 20 \u00bb an der Kreuzung mit der \u00ab RN 446 \u00bb eines abbaubaren Metallviadukts.<\/p>\n<p><strong>1972 <\/strong>Durchbruch des Boulevards du \u00ab T\u00e9m\u00e9raire \u00bb, der zur st\u00e4dtebaulichen Erweiterung in Richtung Ostebene. Abriss des Wasserturms des Schlossturms.<\/p>\n<p><strong>1973 <\/strong>Inbetriebname der \u00ab Belles Dames \u00bb Br\u00fccke auf der \u00ab RN 20 \u00bb im Norden der Stadt.<\/p>\n<p><strong>1974 <\/strong>Installation des Rathauses in der \u00ab Rue de la chapelle \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1975 <\/strong>Bau des Schwimmbades<\/p>\n<p><strong>1978 <\/strong>\u00dcbertragung des Steueramtes \u00a0nach rue de la chapelle. \u00a0 Auf dem H\u00fcgel \u00ab des Petits champs \u00bb wurde nach einer Gabe von Frau \u00ab Paul Fort \u00bb ein Square \u00ab Tourangelle \u00bb auf dem geschenkten Grundst\u00fcck angelegt.<\/p>\n<p><strong>1979 <\/strong>Die Stra\u00dfe \u00ab des Templiers \u00bb umkreist die Stadt im Nordosten, von der \u00ab All\u00e9e des Marronniers \u00bb bis zur Br\u00fccke \u00ab des belles Dames \u00bb.<\/p>\n<p><strong>1980 <\/strong>Am \u00f6stlichen Eingang der Stadt wurde eine Strassenkreugzung der Freundschaft realisiert. Ein Felsen,gennant \u00ab Roche Souvenir von Stetten a. k. M&#8221;\u00a0 wurde angebracht.<\/p>\n<p><strong>1982 <\/strong>Partnerschaft von<br \/>\nMontlh\u00e9ry<br \/>\n mit Stetten a. k. M.<\/p>\n<p><strong>1984 <\/strong>Abbruch<strong>\u00a0 <\/strong>des Metallviadukts auf der \u00ab RN 20 \u00bb und Gr\u00fcndung der \u00ab Place de l&#8217;Europe \u00bb<\/p>\n<p><strong>1995 <\/strong>Wiederherstellung der Feldgendarmerie Gef\u00e4ngnisse in der \u00ab Grande Rue 27 \u00bb<\/p>\n<p><strong>2005 <\/strong>Er\u00f6ffnung des Kulturhauses in der \u00ab Grande Rue 27 \u00bb<\/p>\n<p><strong>2006 <\/strong>Die Gemeinde wird Patin des 121. Logistikregiment das in Linas stationiert ist.<\/p>\n<p><strong>2008 <\/strong>Er\u00f6ffnung des Kulturzentrums \u00ab Michel Spiral \u00bb<\/p>\n<p><strong>2010 <\/strong>Restaurierung des Portal des \u00ab H\u00f4tel Dieu \u00bb, dem letzten \u00dcberrest des unter \u00ab Louis VII \u00bb. erbauten Geb\u00e4udes.<\/p>\n<p><strong>2012 <\/strong>Wieder\u00f6ffnung des Turms w\u00e4hrend den Denkmaltagen.<\/p>\n<p><strong>2013 <\/strong>Sanierung der Burg und des \u00ab Parc de la Souche \u00bb. Installation des neuen Rathauses. Die Schmiedstatue aus Metall, die sich auf dem Dach des ehemaligen Rathauses , rue de la Chapelle \u00bb befand wurde nach \u00ab Parc de la Souche \u00bb umgezogen.<\/p>\n<p><strong>2014 <\/strong>Er\u00f6ffnung des neuen \u00ab\u00a0Joseph-Kessel&#8221;-Kindergartens \u00ab\u00a020 Boulevard Mouchy\u00a0\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montlh\u00e9ry dessen Name nicht nur an die gro\u00dfe Zeiten der Automobilrennen erinnert, mit dem nahen Autodrom, sie ist auch eine historische Stadt. Davon zeugt heute noch der Turm und die \u00dcberreste der Festung die noch eine Sehensw\u00fcrdigkeit sind. Vom Turm&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/752"}],"collection":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=752"}],"version-history":[{"count":38,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/752\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":947,"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/752\/revisions\/947"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/montlhery-stetten-akm.eu\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}